Leitungsanästhesie

Veröffentlicht von Martina Bartl am

Die Leitungsanästhesie ist eine Form der Anästhesie (völliger Verlust bzw. vollständige Ausschaltung der Schmerkz- und Berührungsempfindungen), die vorwiegend bei der Lahmheitsdiagnostik, aber auch bei kleineren chirurgischen Eingriffen zum Einsatz kommt. Dabei wird gezielt ein Lokalanästhetikums gespritzt und der angrenzende Nerv desensibilisiert. Bevor die Injektion gesetzt wird, wird die entsprechende Stelle sorgfältig desinfiziert. Danach wird das Anästhetikum in einer Spritze aufgezogen und vorab nur die Nadel an der gewünschten Stelle versenkt. Das Spritze mit dem Anasthetikum wird erst aufgesetzt und appliziert, wenn das Pferd ruhig steht.

Kategorien: FAQs